Neues - Aktuelles- Wichtiges-


.........aus Hegeringen, der Kreisgruppe oder dem Landesjagdverband Rheinland-Pfalz.

Aktuelle Informationen finden Sie ebenfalls stets hier:
https://ljv-rlp.de/presse-und-service/pressemeldungen

Hegeringe sollen beibehalten werden !


Die Abfrage machte deutlich, dass 90 Prozent der Teilnehmer eine Beibehaltung der bekannten Hegeringe wünschen.

Nach den Statuten des Landesjagdverbandes entscheidet der Vorstand einer Kreisgruppe über die Bildung von Hegeringen. In einem 2. Schritt ordnet er die Eigenjagdbezirke und Gemeinschaftlichen Jagdbezirke den einzelnen Hegeringen zu.
Im Rahmen der Neubildung von Jagdbezirken und der Gründung von Einständen neuer Wildarten, war eine Überarbeitung der Jahrzehnte geltenden Zuordnung erforderlich geworden.
Der Kreisvorstand beschloss deshalb in seiner Sitzung im November 2022 die Beibehaltung der 8 Hegeringe. Der Abstimmung war eine Umfrage bei den Mitgliedern vorausgegangen. 

Hier die Liste der Hegeringszuordnungen


Neue Broschüre des DJV zum Thema „Jagd in den sozialen Medien“

hier zum downloaden


Neuerungen und Termine am Schießstand

Der Schießstand der KG im Hirschel in Hahnstätten ist für das jagdliche Übungsschießen und die Jungjägerausbildung unverzichtbar. 
Allerdings belasten die hohen Unterhaltungskosten die Kasse der KG stark. Um die Verluste im Rahmen zu halten, ist der Vorstand gezwungen, die Nutzungsentgelte neu zu regeln. 
Ab sofort zahlen LJV-Mitglieder für die Schießkarte 7 EUR. Nichtmitglieder erhalten eine Schießkarte für 20 EUR. 
In der Schießkarte inbegriffen ist je ein Durchgang an der Wurfscheibenanlage, die Nutzung der Schießanlage laufenden Keiler, des Kurzwaffenstandes sowie der Kugelbahnen. 
Sofern lediglich Waffen eingeschossen werden sollen, beträgt die Startgebühr 5 EUR für Mitglieder und 10 EUR für Nichtmitglieder. Die Nutzung der Kugelbahnen kann immer nur im angemessenen Zeitraum stattfinden. 
Durch den Nutzer ist ein Nachweis über die Mitgliedschaft im Landesjagdverband Rheinland-Pfalz zu führen.  Hierzu eignet sich der Mitgliederausweis am besten. Er  kann über die Homepage der Geschäftsstelle in Gensingen in digitaler oder schriftlicher Form ausgestellt werden. 
Aktuell ist die Anlage durch die Übungsschießen der Jagdscheinanwärter belegt. Das Einschießen von Waffen ist deshalb nur eingeschränkt möglich. Hierzu ist eine Terminabsprache mit dem Schießobmann Frank Schäfer unter 0151/28968294 oder Christoph Michel unter 0151/40761786 erforderlich. 
Ab Mai steht die Anlage wieder an jedem 3. Samstag im Monat (außer im Oktober der 2. Samstag) zum Übungsschießen Jedermann offen. 
Termine: 20.05./ 17.06./ 15.07./19.08./ 14.10 Jeweils ab 14 Uhr 
 
Aus Gründen der Sicherheit ist das Betreten des Schießstandgelände nur mit offener und ausgepackter Waffe (nicht im Futteral) erlaubt. Kipplaufwaffen sind gekippt und Repetierter mit offenem Verschluss zu führen! 
 
Auch in diesem Jahr findet wieder ein gemeinschaftlicher Arbeitseinsatz statt. Hierfür ist Samstag, 10.06. von 9-12 Uhr vorgesehen. Helfende Hände sind herzlich willkommen. 
 
Das Hegering-Vergleichsschießen 2023 findet am Samstag, 16. September ab 14 Uhr statt. Nähere Informationen erfolgen über die Hegeringe. 



Stellungnahme - Tierrechtskampagne

Sehr geehrter Kreisgruppenvorsitzende, sehr geehrter Hegeringleiter, liebe Mitglieder,
wie Sie sicherlich schon selbst oder in den sozialen Medien gesehen haben, läuft im Raum Mainz gerade eine sehr jagdfeindliche Werbekampagne. Auf Großplakaten und in Anzeigen der AZ wird die Abschaffung der Jagd gefordert. Solche und ähnliche Plakate hängen derzeit auch in Potsdam, da auch in Brandenburg das Jagdgesetz reformiert werden soll.Hinter dieser Kampagne steht die Tierrechtsorganisation „Wildtierschutz Deutschland e.V.“, die ihren Sitz in Rheinland-Pfalz hat. Unterstützt wird diese Aktion vom Deutschen Tierschutzbund. Beide Organisationen haben auch eine jagdfeindliche Stellungnahme zur geplanten Novellierung des Jagdgesetzes abgegeben, die jedoch verspätet in Mainz eingegangen war.Wir als Landesjagdverband Rheinland-Pfalz sehen diese jagdfeindlichen Aktionen durchaus sehr kritisch. Die juristische Prüfung hat jedoch ergeben, dass diese plakativen Anpreisungen keine strafrechtlich relevanten Inhalte haben, auch Unterlassungsansprüche sind keine erkennbar. Hier wird eine Meinung geäußert, die wir sicherlich nicht haben, allerdings wird man den Bürger nur mit stichhaltigen Argumenten überzeugen können und nicht mit plakativen Parolen.Aus diesem Grund wird der Verband seine Position nochmals gegenüber der Politik deutlich machen um die Argumente der Jagdgegner zu entkräften.Damit Sie in der Diskussion über die von den Tierrechtsorganisationen belegten Felder die relevanten Argumente zur Hand haben, sind mit dieser Mail zwei Argumentationshilfen verlinkt. Bitte streuen Sie diese möglichst breit in Ihren Kreisgruppen und Hegegemeinschaften.Wir sind der Anwalt des Wildes und der Natur und argumentieren faktenorientiert und wissensbasiert.

Herzliche Grüße und Waidmannsheil
Dieter Mahr
Präsident

https://www.jagdverband.de/frage-und-antwort-papier-zur-jagd-auf-den-fuchs
 https://www.jagd-fakten.de/alle-fakten-zur-jagd-in-deutschland-auf-einem-blick 

Bläsergruppe Marksburg bietet Anfängerkurs im Jagdhorn blasen.
Am 17. Februar 2023 startet um 19 Uhr bei der Bläsergruppe Marksburg der nächste kostenfreie Anfängerkurs im Jagdhorn blasen. Sie benötigen keine Vorkenntnisse, um unter der Leitung des erfahrenen Hornmeisters Ulrich Jarzab, bis zu den herbstlichen Drückjagden in der Lage zu sein, die Totsignale sowie die Jagdleitsignale zu blasen. Für die Dauer des Kurses leiht Ihnen die Bläserguppe Marksburg kostenfrei ein Jagdhorn und vermittelt Kenntnisse über passende Mundstücke und Jagdhörner. Alle Interessierten sind zum Kennenlernen und 1. Übungsabend am 17.02.2023 um 19 Uhr in die Bläserhütte in Dachsenhausen eingeladen. Weitere Informationen zur Anmeldung und Wegbeschreibung auf unserer Website: 
www.bläsergruppe-marksburg.de oder unter Telefon 0177-8749561



Verkehrskonzept „Jagd“

Wichtig für die Beschilderung der Drückjagd

Tollwut Monitoring 2023 

Nachweis der Tollwutfreiheit – Früherkennung in der Wildtierpopulation Untersuchungen auf Tollwut im Jahr 2023

wichtige Informationen des Landesuntersuchungsamtes Mainz  


Kreisjagdmeister i.R. Klaus Eulberg verstorben

Die Kreisgruppe Rhein-Lahn trauert mit der Familie um ihren langjährigen Kreisjagdmeister Klaus Eulberg, der im 88. Lebensjahr verstarb. 
Dieses Ehrenamt hat er als Jäger und Förster im traditionellen Sinne wertekonservativ 30 Jahre lang ausgeübt. Es war ihm auf den Leib geschrieben – als Mittler zwischen allen Belangen, die die Jagd tangierten. 
Als Mensch, als Jäger und Förster einte er seine Liebe für Familie und Wald – für Wald und Wild – für Wild und Jagd – für Jagd und Horn. Er lebte für die Symbiose von Wald und Wild, er verkörperte das Miteinander von waidgerechter Jagd und nachhaltigem Forst. 
Mit zunehmendem Lebensalter hatte er für viele Entwicklungen der Jagd und des Wald- und des Wildmanagements kein Verständnis mehr. Management – ein Wort, das ich mir im Zusammenhang mit Klaus Eulberg nicht einmal vorstellen kann…
Klaus Eulberg war immer ein Mensch, der den Konsens suchte. Er hörte zu, um Dinge in Einklang zu bringen. Und da schließt sich auch der Kreis zur Musik, zu Orgel und Jagdhorn. Instrumente, ohne die er sich sein Leben nicht vorstellen konnte. Jahrzehntelang prägte er beispiellos das Jagdhornblasen in seiner Heimat, war Gründungsmitglied und Ehrenpräsident der Bläsergruppe Marksburg, unterstützte bis zuletzt die Bläsergruppe Rhein-Lahn und komponierte gar eigene Stücke. Unzählige Menschen hat er mit seiner Musik erfreut.
Seine Familie, wir Jäger, das Wild, der Wald verlieren einen vorbildlichen Jäger und Förster. 

Danke, Klaus Eulberg!

Für die Kreisgruppe

Rüdiger Klotz, Kreisjagdmeister






Drei Hegeringversammlungen auf einen Streich – im Hinterhof…

Bis in den Oktober hinein, waren die drei Hegeringe Kaub, Lahnstein und Loreley nach den Rücktritten der Vorstände führungslos -ein unhaltbarer Zustand, der den Vorstand der Kreisgruppe dazu veranlasste, in einem Brandbrief an alle Mitglieder, nach der Zukunft der Hegeringe zu fragen. Das Votum war eindeutig: Eine Auflösung der Hegeringe käme nicht in Frage. Also wurde von Kreisgruppenvorsitzenden Angela Warkentin zu einer gemeinsamen Hegeringversammlung aller drei Hegeringe am 21.10.2022 eingeladen. Freundlicherweise stellte der  Stadtbürgermeister von St. Goarshausen die Räumlichkeiten des Rathauses in Aussicht.
Pünktlich um 18 Uhr versammelten sich Mitglieder aller drei Hegeringe vor dem Rathaus – und standen vor verschlossenen Türen! Noch schien die Sonne, doch über dem Hunsrück wallten schwarze Wolken. Kurzentschlossen versammelte sich die Corona im Hinterhof des Rathauses, man ließ die Jäger nach Hegeringen geordnet in drei Gruppen zusammenkommen, stellte die Wahlberechtigung fest und Kreisjagdmeister Rüdiger Klotz wurde zum Wahlleiter ernannt. Nach genau 20 Minuten waren alle drei Vorstände satzungsgemäß gewählt. Am längsten hat dann noch das obligatorische Foto gedauert, weil Smartphones keinen ordentlichen Auslöser haben…
Das Ergebnis der Wahlen:
Hegering Kaub: Anna-Lena Semmler (Hegeringleiterin), Reinhard Kelterbaum (Stellvertreter)
Hegering Lahnstein: Marco Köhler (Hegeringleiter), Florian Gasteyer und Max Battenfeld (Stellvertreter)
Hegering Loreley: Udo Rau (Hegeringleiter), Jannik Damrau (Stellvertreter), Christoph Stutzmann (Schriftführer)
Der Vorstand der Kreisgruppe gratulierte den Gewählten und sagte intensive Unterstützung zu! Zeitnah wird zu einer konstituierenden Sitzung des erweiterten Vorstandes der Kreisgruppe eingeladen.





Hinweise des Veterinäramts 

.....über Afrikanische Schweinepest 
.....über Prämien zur ASP
.....über Tollwut
.....über Staupe und Leptospirose
.....über die Hasenpest (Tularämie)
.....und die Trichinenproben-Schulungen




Kitzrettungsteam ist gestartet !

Drohne rettet Wildtiere – Helfer und Unterstützer gesucht

Die Mähsaison steht an – und damit auch wieder die Aufgabe, Wildtiere vor dem Mähtod zu bewahren. Obwohl viele Jagdpächter Vergrämungsmethoden, wie Lärm, optische Stör-Reize oder das Durchgehen der Flächen zum Teil mit Hunden in Kooperation mit Landwirten durchführen, sterben dennoch allein um die 100 000 Kitze in Deutschland jährlich bei der Futterernte. Denn viele Jungtiere verhalten sich still und verlassen sich auf ihre Tarnung.  

Um Wildtiere jetzt noch besser in Futterflächen schützen zu können, hat die Kreisgruppe der Jäger im Rhein-Lahn-Kreis in moderne Technik investiert. Eine Drohne, die mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist, kann aus der Luft in den Flächen versteckte Tiere aufspüren, wenn sich ihre Körpertemperatur von der Umgebung abhebt. 
Der Bettendorfer Daniel Bröder, ein versierter Jäger, der sich seit neun Jahren aktiv für die Kitzrettung einsetzt, hat sich in die neue Technik eingearbeitet und den für die Handhabung notwendigen Drohnenschein gemacht. Doch diese Methode braucht neben dem Drohnenpilot auch Bodenpersonal aus ein bis zwei Läufern, das die ausgekundschafteten Wildtiere in Sicherheit bringt. 

Deswegen hat sich Bröder zu einer Übung Ende April mit ersten Freiwilligen getroffen, um sie für die Wildtierrettung fit zu machen. So werden Kitze etwa in Körben gesichert oder – möglichst ohne sie mit Menschengeruch zu überdecken -  an einen sicheren Ort getragen. Bröders Ziel ist, möglichst viele Wildtiere zu retten, weitere Freiwillige hierfür zu aktivieren und Landwirte auf die neue Suchhilfe aus der Luft hinzuweisen. 

Damit das Drohnenteam von den Mähflächen erfährt, setzt sich im Idealfall der Landwirt mit dem ansässigen Revierjäger in Verbindung, der wiederum mit Bröder in Kontakt tritt. Flächenbesitzer,- nutzer oder ein Vertreter muss während der  Tiersuche anwesend sein. Um die Einsatzfähigkeit zu optimieren, haben mehrere Drohnenflieger den Rhein-Lahn-Kreis in Bearbeitungsgebiete unterteilt. Das Team von Bröder übernimmt in dieser Saison die Wildtiersuche in Mähflächen der Verbandsgemeinden Nastätten und Loreley.  

Wer im Drohnenteam bei der Wildtierrettung mitarbeiten möchte, kann sich bei Daniel Bröder melden unter kitzrettung-kreisgruppe-rhein-lahn@web.de. 

Geeignet sind Freiwillige, wenn sie schon mit Wildtieren Erfahrungen – im Idealfall einen Jagdschein – haben. Sie sollten gut zu Fuß und körperlich belastbar sein. Da die Sucharbeit bei Morgendämmerung (4 bis 5 Uhr)  beginnt, werden  Frühaufsteher gebraucht, besonders diejenigen, die wochentags Zeit haben. Wer sich die Arbeit des Drohnenpiloten zutraut, sollte über den kleinen Drohnenschein verfügen und aus Versicherungsgründen Mitglied im Landesjagdverband sein.  

Für die Rettung der Wildtiere arbeitet das Suchteam ehrenamtlich in seiner Freizeit. Tierfreunde können hierbei unterstützen, indem sie  spenden….
Konto der Kreisgruppe – mit Stichwort Wildrettung bei der Naspa, IBAN: DE03 5105 0015 0630 0055 15, 
BIC: NASS55XXX 

 







Kitzrettung Rheingau-Taunus e.V.

Informationen und Unterstützung zur Kitzrettung findet Ihr auf der Webseite