Neues - Aktuelles- Wichtiges-


.........aus Hegeringen, der Kreisgruppe oder dem Landesjagdverband Rheinland-Pfalz.

Aktuelle Informationen finden Sie ebenfalls stets hier:
https://ljv-rlp.de/presse-und-service/pressemeldungen

Jahresbericht Obleute 2024

Bitte unter "Mehr lesen" den Bericht öffnen. 


Staatsjagd in Rheinland-Pfalz - rechtskonform und zeitgemäß?

Regiejagd Vortrag von Herrn Dr. Giesen

 Erste-Hilfe-Kurs „Jagd-Spezial“ 

 
Im Jagdbetrieb, insbesondere bei Gesellschaftsjagden, besteht für alle Beteiligten - Mensch und Hund – eine erhöhte Unfallgefahr.
Jagdhelfer, Hundeführer und Jäger sind leider in der Regel nicht gut vorbereitet.
Sowohl Erste-Hilfe-Kenntnisse als auch Ausrüstung sind den erschwerten Bedingungen im Gelände selten angepasst. Zur Verbesserung dieser Situation bietet der Hegering diesen Kurs an.
 
Die Ausbilder (beide Jäger und Hundeführer ) sind ein ausgebildeter Notarzt und ein von der Bundeswehr geschulter  Notfallsanitäter mit Spezialausbildung zur Versorgung von Hunden.
Der Kurs findet am Samstag, 27.04.2024 im Revier Dahlheim an der Schutzhütte statt.
Es gibt einen Theorie- und einen Praxisteil.
Kursgebühren 125 € pro Person ohne Catering.
Dauer ca. 7 Stunden.
 
Inhalt:
Verbesserung der Verletztenversorgung im Gelände unter erschwerten Bedingungen
(Bergung, Rettungsabläufe und Verletzungen behandeln, Reanimation und Verbesserung der Abläufe bei Gesellschaftsjagden)     
Erstversorgung von verletzten Hunden im Gelände
Alles verbunden mit praktischen Übungen für die Teilnehmer an Mensch und Hund, ideale praxisnahe Ausrüstungstipps.
Übungen finden im Freien statt.
Um Anmeldungen wird gebeten bis zum 12.04.2024.
Plätze sind auf 20 Teilnehmer begrenzt.

Anmeldung bei:
[email protected]
Für Rückfragen: 0174-3130161

Weitere Informationen zum Thema:
https://krautjunker.com/2023/01/12/erste-hilfe-bei-jagdunfallen-von-mensch-und-hund/

Volles Programm 2024 

 
Im Kalenderjahr 2024 haben sich die Kreisgruppe Rhein-Lahn und ihre 8 Hegeringe viel vorgenommen. 
Die geplanten Aktivitäten sind auf der beigefügten Übersicht dargestellt. Diese erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sicherlich werden im Laufe des Jahres weitere Aktivitäten und Veranstaltungen hinzukommen. 
 
Zu jeder Veranstaltung wird es im Vorfeld eine nähergehende Information zu Zeit und Ort durch den jeweiligen Veranstalter geben.  
 



Der LJV begrüßt die Signale aus Mainz und kündigt Einbindung seiner Mitglieder an

Gensingen/Mainz – Der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz begrüßt es, dass das MKUEM mit Ablauf der Resolution auf sein Anliegen reagiert hat (Pressemeldung MKUEM vom 17.11.2023) und bereit ist, einen Schritt auf die Jägerschaft zuzugehen. „Wir sehen es grundsätzlich positiv, dass das Ministerium die Beteiligung noch einmal vertiefen und eine zweite Fassung eines Gesetzesentwurfs erarbeiten möchte“, führt Dieter Mahr aus, der Präsident des Landesjagdverbandes. Damit würden wichtige inhaltliche Forderungen des Verbandes erfüllt, zumal im Ministerium offenbar Bereitschaft zu Transparenz und Ergebnisoffenheit im weiteren Verfahren bestehe. „Für uns ist es wichtig, dass eine zweite Fassung eines Gesetzesentwurfs nicht erneut ohne die Jägerschaft erarbeitet wird, denn auf uns kommt es entscheidend an.
Wir sind in erster Linie vom Gesetz betroffen und wir sind die handelnden Akteure in Wald und Feld“, betont Mahr die wichtige Rolle der 20.000 Mitglieder seines Verbandes, auch beim Waldumbau. Der Landesjagdverband wird nun über seine Gremien entscheiden, wie man mit der Situation weiter umgehe. „Wir brauchen eine breite Akzeptanz innerhalb des Verbandes für das weitere Vorgehen“, erklärt Dieter Mahr. Die hierfür notwendigen Schritte wolle man nun zeitnah angehen. Die schon für diese Woche geplante Wiederaufnahme der Protestmassnahmen habe man einstweilen ausgesetzt.
Alle aktuellen Infos findet Ihr auf unserer Homepage


Informationen zur Verkehrssicherungspflicht 

 
Pragmatische Lösung in Sicht!? 
 
Es bedurfte einer Anfrage am 30.10.23 von unserem Vorstandsmitglied und Jagdpächterin Jeannine Hertel bei der Verkehrsbehörde der Kreisverwaltung, um endlich einen Silberstreifen an den Drückjagdhorizont in Bezug auf die unsägliche Verkehrssicherungspflicht zu zaubern. 
 
Am 10. Oktober schrieb mir noch Herr Lunkenheimer: „Unsere Aufsichtsbehörde… sieht die Vorgaben der RSA 21 für alle …Interessengruppen als zwingend anzuwenden an.“ 
Auf meine am selben Tag erhobenen Einwände erhielt ich keine Antwort. 
Am 30.10 telefonierte ich noch vormittags mit Landrat Denninghoff, der Unterstützung zusagte. 
 
Und dann die Wende. Im Telefonat mit Jeannine Hertel machte Herr Lunkenheimer folgende Angaben, deren Zusammenfassung er inzwischen auch schriftlich bestätigte: 
 
Es existiert für den Geschwindigkeitstrichter keine gesetzliche Grundlage. Der Plan, wie uns bekannt (siehe Jagdkonzept von der KV) ist lediglich als „Empfehlung“ zu verstehen, aber keine zwingende Maßnahme. Es liegt im Ermessen der Jagdleitung, ob ein solcher Trichter notwendig ist oder nicht. 
Die Straßenmeisterei stellt alle nötigen Schilder kostenlos nach telefonischer Anmeldung zur Ausleihe zur Verfügung - sie müssen nur abgeholt und zurückgebracht werden. 
Es genügt, dass man einen Antrag auf „verkehrsbehördliche Anordnung“ stellt, um die „Achtung Treibjagd“ Schilder aufstellen zu dürfen. Im Antrag vermerkt man dies unter „Bemerkungen“. 
Es muss dort (im Antrag) eine Person mit MVAS-Nachweis inkl. Mobilnummer angegeben werden, die die Schilder aufstellen darf und die am Jagdtag abrufbereit ist – Die Person kann daher kein Jagdteilnehmer sein. 
Mindestvorlaufzeit für die Beantragung einer verkehrsbehördlichen Anordnung sind 14 Tage. (Gesetzliche Vorgabe: mindestens 2 Wochen bei Beschilderung und mindestens 4 Wochen bei Vollsperrungen) 
 
Dies sind pragmatische Vorgaben, die kaum von den von uns immer praktizierten Beschilderungen abweichen. 
 
Herr Lunkenheimer verweist noch auf ein Gespräch, das in der letzten Woche zwischen LBM und Ministerium stattgefunden habe. Das Ergebnis erwarte er zeitnah und es könne „durchaus sein, dass dann das Besprochene … keinerlei Richtigkeit mehr hat.“ 
 
 
Interessanterweise erhielt ich während des Schreibens einen Anruf unseres LJV-Geschäftsführers Sven Bischoff, der auf Bitte von Angela und mir ein Gespräch mit dem Staatssekretär im Verkehrsministerium Becht geführt hat. Sinngemäß äußerte Becht, dass es im Ermessen der Kreisverwaltungen läge, wie in Bezug auf die Verkehrssicherung bei Jagden zu verfahren sei… 
 
Rüdiger Klotz


Nachweis der Tollwutfreiheit - 
Untersuchungen auf Tollwut im Jahr 2024

Anschreiben an die Bürgermeister

Stellungnahme zur geplanten Novelle und deren Auswirkungen auf die Gemeinden

  

Liebe Mitglieder, liebe Jägerinnen und Jäger, liebe Freundinnen und Freunde der Jagd, 

der abstruse Entwurf zum neuen Jagdgesetz liegt auf dem Tisch. Sämtliche Informationen hierzu haben Sie erhalten und sind auf der Internet-Seite des LJV Rheinland-Pfalz e.V. abrufbar. Viele Experten haben alle Aspekte der Gesetzesnovellierung zwischenzeitlich analysiert und umfassend erläutert. Auch durch die Kampagne „Wer macht`s, wenn nicht wir?“ werden die Jägerinnen und Jäger dank dem LJV immer aktuell informiert.
Was passiert in den Kreisgruppen?
Für alle Vorstände der 24 Kreisgruppen in Rheinland-Pfalz heißt es, in den jeweiligen Landkreisen die dortigen Verantwortlichen aus Politik, Gemeinden, Landwirtschaft und Verwaltung zu treffen und die Themen zu platzieren.
…und im Rhein-Lahn-Kreis?
Natürlich auch wir! Seit der Veröffentlichung des 118 Seiten umfassenden Gesetzesentwurfes (den wir wirklich gelesen haben!) ist das Vorstandsteam „on Tour“. Ein Glück, dass wir kompetente und schlagkräftige Vorstandsmitglieder haben. Wir teilen uns die derzeit vielen Termine und Aufgaben, denn unser Ziel ist es, alle Entscheidungsträger und Mitakteure zu überzeugen, dass dieser Gesetzesentwurf komplett zurückgenommen werden muss.
Wen treffen wir oder wen haben wir bereits getroffen? 

  • Kreisverwaltung (Landrat Jörg Denninghoff, Mitarbeiter der unteren Jagdbehörde u.a.)
  • Sonderdelegiertenversammlung Neuwied
  • Ehrenamtliche Kitzretter Rhein-Lahn wünschen sich mehr Unterstützung vom Land | BEN-Kurier
  • https://ben-kurier.de/2023/08/23/ehrenamtliche-kitzretter-rhein-lahn-wuenschen-sich-mehr-unterstuetzung-vom-land/
  • TV-Mittelrhein – Talk Show
  • Manuel Liguori MdL, SPD
  • Ralph Schleimer, Vorsitzender FDP
  • CDU im Dialog – Landesjagdgesetz – Vertrauensbasis verspielt?
  • Kreiswaldbauverein e.V. 
  • Mitgliederversammlung des IGJG
  • GStB – Gemeinde und Städtebund
  • Arbeitssitzung des MKUEM in Mainz

… und sicher werden noch weitere Termine dazukommen.
 
…und sonst noch?
Natürlich laufen die Geschäfte der Kreisgruppe weiter. Auch hier müssen die Vorstandsmitglieder diverse Termine wahrnehmen, Gespräche führen, Veranstaltungen besuchen oder Sitzungen gestalten und abhalten.
Wie können Sie unterstützen?
Informieren Sie sich umfassend über den für die Jägerschaft inakzeptablen Gesetzesentwurf und suchen Sie die Gespräche mit Ihrem Umfeld. Es gilt möglichst eine breite Öffentlichkeit für unsere Sache zu gewinnen. Argumentationshilfen hierfür hat der LJV zusammengestellt. Bitte sprechen Sie Ihre Hegeringleitung an. Diese kann Ihnen die Unterlagen zukommen lassen.
Nur zusammen sind wir stark! 
Sind Sie noch kein Mitglied? Dann werden Sie es jetzt und werben Sie in Ihren Jagdkreisen für eine Mitgliedschaft. Sie unterstützen damit aktiv die Initiative des LJV Rheinland-Pfalz, dass dieser Gesetzesentwurf in der Tonne landet. 20.000 Mitglieder und Wählerstimmen sind ein „scharfes Schwert“ im Kampf für unsere Ziele aber, da geht noch mehr…  Nur zahlreich, gemeinsam und geschlossen können wir diesem Irrsinn entgegentreten. 
 
Vielen Dank und Waidmannsheil 
 
Der Vorstand der Kreisgruppe 



Unakzeptabler Regierungsentwurf zum „Jagdgesetz“

Info-Gespräch mit Landrat Jörg Denninghoff 



Treffen mit dem Vorstand des Kreiswaldbauvereins Rhein-Lahn e.V. 

 
Auf unsere Einladung hin, fand ein informativer Gedankenaustausch zum Entwurf des neuen Landesjagdgesetzes, zwischen dem Vorstand der Kreisgruppe (Angela Warkentin, Rüdiger Klotz und Udo Rau) und den Vorstandsmitgliedern Herrn Dr. Langshausen, Steffen Herzog und Arne Wilhelm des Kreiswaldbauvereins Rhein-Lahn e.V. statt. Die anwesenden Vorstandsmitglieder des Kreiswaldvereins e.V. betonten einstimmig, wie sehr man sich über unsere Initiative und Einladung gefreut habe. 
Seit vielen Jahren verbindet uns ein partnerschaftliches und wertschätzendes Verhältnis, so dass unser Gespräch in vertrauensvoller Atmosphäre verlief. Wir beleuchteten alle Aspekte, die dieser Entwurf auch für Waldbesitzer mit sich bringt und wagten ein Blick in die Zukunft. Das vor allem hier im Kreis bestehende gute Verhältnis zur Jägerschaft und den weiteren Grundstückseigentümern war Konsens. Für eine Novellierung konnte keiner der Anwesenden einen Sachzwang erkennen. Das bisher gültige Landesjagdgesetz aus dem Jahre 2010 und das in diesem Zusammenhang verfasste „Mainzer Papier“ bieten alle Möglichkeiten einen klimaresilienten Waldumbau zu fördern und zu realisieren. Sowohl Anreize als auch Sanktionen (für nicht umgesetzte Maßnahmen) – alles ist auch in der bestehenden Landesjagdgesetz-Fassung möglich. 
Beide Seiten betonten die jahrelange gute Zusammenarbeit und planten in nächster Zeit mehrere interessante Fortbildungsveranstaltungen. 
Der Vorstand der Kreisgruppe bedankt sich bei unseren Freunden vom Kreiswaldbauverein e.V. und freut sich auf die zeitnahe Umsetzung der Initiative „Fort- und Weiterbildung“. 
 
Der Vorstand 



SPD "Vor Ort" in Bettendorf

Thema Kitzrettung

Neufassung des Landesjagdgesetzes Rheinland-Pfalz;
                                        Regierungsentwurf 

 
um alle auf den neusten Stand zu bringen, senden wir euch eine Zusammenfassung/Übersicht der aktuellen Themen und Maßnahmen rund um den Gesetzesentwurf. 

Aufruf an die Jagdpächter

Der Landesjagdverband hat im Zusammenhang mit der geplanten Neufassung des Landesjagdgesetzes Entwürfe für Anschreiben an die Ortsbürgermeister und Vorsitzenden der Jagdgenossenschaften vorbereitet. Der Vorstand der Kreisgruppe ruft die Jagdpächter im Rhein-Lahn.Kreis auf, diese Schreiben an die Vertreter der Verpächter individualisiert zu versenden. Streichungen oder Ergänzungen sind natürlich jederzeit möglich.


Information des LJV über ASP und deren Erkennung am Aufbruch

Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen: Erkennung der ASP am Aufbruch
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir möchten Sie heute auf ein Video zur Erkennung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) hinweisen.
 
Derzeit scheint die Lage bei der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland gut überschaubar zu sein, Fälle bei Wildschweinen treten nach wie vor in den seit 2020 betroffenen Bundesländern Brandenburg und Sachsen auf. Ein Auftreten in anderen Regionen ist dennoch nach wie vor nicht ausgeschlossen, insbesondere Jagdausübende könnten hier frühzeitig mit Verdachtsfällen konfrontiert werden. Auf welche Anzeichen für Afrikanische Schweinepest beim Aufbruch von Wildschweinen geachtet werden sollte, zeigt ein Video aus dem Friedrich-Loeffler-Institut.
 
Darin wird die schrittweise Untersuchung eines Aufbruches (innere Brust- und Bauchorgane) eines Wildschweins, welches mit dem ASP-Virus infiziert wurde, gezeigt. Das Wildschwein befand sich in einer frühen Phase der Infektion. Die mit diesem Erkrankungsstadium einhergehenden eher milden bis moderaten Veränderungen an den Organen (z.B. wenige punktförmige Blutungen) sind oft nur nach sorgfältiger Untersuchung durch Jagdausübende festzustellen.
 
Eine sichere und verlässliche Untersuchung des Aufbruchs jeden erlegten Wildschweins ist für die Früherkennung der ASP von entscheidender Bedeutung!
 
Das Video kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:
https://zenodo.org/record/8031861
 


Sichtungen und Risse von Großkarnivoren melden!


In den letzten Monaten häufen sich die Sichtungen von Wölfen im Kreisgebiet deutlich. Auch Risse von Nutz- und Wildtieren kommen vermehrt vor. Sichtungen und Risse von Luchsen sind ebenfalls nicht ausgeschlossen.
Der Vorstand der Kreisgruppe weißt darauf hin, dass Sichtungen - bestenfalls mit einem fotografischen Nachweis - und und Risse von Großkarnivoren innerhalb von 24 Stunden an das Koordinierungszentrum für Luchs und Wolf (KLUWO) unter der 06306/911199 oder der 06131/884268199 sowie per Mail an [email protected] gemeldet werden sollten. Die Hotline ist 24/7 erreichbar.
Eine Beprobung der Tierkörper wird durch die KLUWO organisiert und durch beauftragte Personen ausgeführt.
Damit es nicht zur Kontamination der Tierkörper kommt, die eine anschließende Beprobung schwierig oder gar unmöglich machen, wird darum gebeten, die Tierkörper nicht zu berühren oder örtlich zu verändern.
Dies gilt besonders bei Tierkörpern von Nutztieren. Hier kann nur bei ordnungsgemäßem Vorgehen später eine Ausgleichsleistung gezahlt werden.
Informationen zu den Ergebnissen der durchgeführten Untersuchungen werden auf der Homepage der KLUWO www.fawf.wald.rlp.de unter der Rubrik „Wolfsnachweise“ veröffentlicht.


Stellungnahme - Tierrechtskampagne

Sehr geehrter Kreisgruppenvorsitzende, sehr geehrter Hegeringleiter, liebe Mitglieder,
wie Sie sicherlich schon selbst oder in den sozialen Medien gesehen haben, läuft im Raum Mainz gerade eine sehr jagdfeindliche Werbekampagne. Auf Großplakaten und in Anzeigen der AZ wird die Abschaffung der Jagd gefordert. Solche und ähnliche Plakate hängen derzeit auch in Potsdam, da auch in Brandenburg das Jagdgesetz reformiert werden soll.Hinter dieser Kampagne steht die Tierrechtsorganisation „Wildtierschutz Deutschland e.V.“, die ihren Sitz in Rheinland-Pfalz hat. Unterstützt wird diese Aktion vom Deutschen Tierschutzbund. Beide Organisationen haben auch eine jagdfeindliche Stellungnahme zur geplanten Novellierung des Jagdgesetzes abgegeben, die jedoch verspätet in Mainz eingegangen war.Wir als Landesjagdverband Rheinland-Pfalz sehen diese jagdfeindlichen Aktionen durchaus sehr kritisch. Die juristische Prüfung hat jedoch ergeben, dass diese plakativen Anpreisungen keine strafrechtlich relevanten Inhalte haben, auch Unterlassungsansprüche sind keine erkennbar. Hier wird eine Meinung geäußert, die wir sicherlich nicht haben, allerdings wird man den Bürger nur mit stichhaltigen Argumenten überzeugen können und nicht mit plakativen Parolen.Aus diesem Grund wird der Verband seine Position nochmals gegenüber der Politik deutlich machen um die Argumente der Jagdgegner zu entkräften.Damit Sie in der Diskussion über die von den Tierrechtsorganisationen belegten Felder die relevanten Argumente zur Hand haben, sind mit dieser Mail zwei Argumentationshilfen verlinkt. Bitte streuen Sie diese möglichst breit in Ihren Kreisgruppen und Hegegemeinschaften.Wir sind der Anwalt des Wildes und der Natur und argumentieren faktenorientiert und wissensbasiert.

Herzliche Grüße und Waidmannsheil
Dieter Mahr
Präsident

https://www.jagdverband.de/frage-und-antwort-papier-zur-jagd-auf-den-fuchs
 https://www.jagd-fakten.de/alle-fakten-zur-jagd-in-deutschland-auf-einem-blick