Neuigkeiten


.........aktuell aus Hegeringen, der Kreisgruppe oder dem Landesjagdverband Rheinland-Pfalz. 

Aktuelle Informationen finden Sie ebenfalls stets hier:
https://ljv-rlp.de/presse-und-service/pressemeldungen/

Endlich Rechtssicherheit bezüglich der Durchführung von Gesellschaftsjagden

Stand 05.11.2020   8:13 Uhr

Die Einzeljagd und Gesellschaftsjagden (Jagden mit mehr als drei Jagdausübenden) sind weiterhin erlaubt. Für Gesellschaftsjagden gelten keine Personenobergrenzen. Die Jagdleitung hat jedoch sicherzustellen, dass Maßnahmen zur Einhaltung des Abstandsgebotes ergriffen werden. Empfohlen werden Abstandsmarkierungen, die einen Mindestabstand von 1,5 Metern sicherstellen. Die Einhaltung der "AHA-Regeln" (Abstand einhalten - Hygieneregeln beachten - Alltagsmaske tragen) ist Voraussetzung zur Teilnahme an der Jagd. Ohne Mindestabstand dürfen nur kleine Gruppen von maximal 10 Personen aus zwei Haushalten zusammentreffen. Weitergehende Hygienemaßnahmen, wie beispielsweise der Verzicht auf persönliche Nahkontakte (z.B. Händeschütteln und Husten sowie Niesen in die Armbeuge) sind obligatorisch. Unmittelbar durch die Teilnahme an Gesellschaftsjagden oder auch zum Zwecke der Einzeljagd verursachte Übernachtungen gelten nicht als touristischer Reiseverkehr und sind unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen zulässig. Im Übrigen gilt das Hygienekonzept für Gesellschaftsjagden.


Mit freundlichen Grüßen 
Im Auftrag 
-- 
Thomas Bublitz

Zentralstelle der Forstverwaltung
Referat 3.2 Obere Jagdbehörde
Le Quartier-Hornbach 9
67433 Neustadt Weinstraße
Telefon: 06321-6799-325
Fax:       06321-6799-150





I

Neues über ASP

Liebe Jagdfreunde,
 
eine kurze Information aus der Sitzung der Aktionsgemeinschaft SW-ASP-RLP bei der Kreisverwaltung Rhein-Lahn.
 
Um das Verfahren beim Auffinden von Schwarzwild-Fallwild allen noch einmal deutlich zu machen, unten angefügt noch mal den Link auf das ASP-Merkblatt.
 
Die Aufwandsentschädigung hat sich von 50 € auf 70 € erhöht.
 
Beprobungssets können bei der Kreisverwaltung (Zimmer E34) abgeholt werden. Ebenfalls haben die Forstämter die Pakete vorrätig. Dr. Dietze ist immer erreichbar ( 02603 972144) und kann über die Rettungsleitstelle Montabaur benachrichtigt werden.
 
 
Auf Nachfrage erklärt Dr. Dietze, dass es bei der Auszahlung der Schwarzwildprämie zu Problemen gekommen sei. Wer noch kein Geld erhalten habe, kann dies formlos dem Veterinäramt unter folgender Adresse mitteilen:               referat81@rhein-lahn.rlp.de
 
Viele Grüße
 
Rita Berninger

 
                                                                                                            

Die Verkehrsschilder sind da

Wir freuen uns jedem Hegering ein Set von Verkehrsschildern zur Absicherung von Straßen bei Drückjagden zur Verfügung stellen zu können. 

Aus Mitteln der Jagdabgabe und eigenen Mitteln konnten die Verkehrsschilder angeschafft werden. Dies war ein langer und aufwendiger Prozess und mit Hilfe von Landrat Frank Puchtler sowie des LJV war es dann im Spätsommer soweit. 

Es besteht die Möglichkeit die Verkehrsschilder kostenlos für die Verwendung bei Drückjagden auszuleihen. Interessenten wenden sich bitte an die zuständigen Personen. 

Hegering Nastätten:
Rolf Friedrich, Mobil: 0176-41914643
Hegering Diez:
Volker Hoffmann, Mobil: 0177-2755400
Hegering Katzenelnbogen:
Rita Berninger, Mobil: 0160-8486275
Hegering Lahnstein:
Peter Hamm, Mobil: 0177-8749561
Hegering Kaub, Hegering Nassau/Bad Ems, Hegering St.Goarshausen/Loreley, Hegering Hahnstätten:
Rolf Friedrich, Mobil: 0176-41914643

Hubertusmesse fällt aus 

Die für den 08.11.2020 geplante Hubertsmesse mit Jägerschlag musste leider abgesagt werden. Nach Besichtigung der Örtlichkeiten und unter Berücksichtigung der zur Zeit geltenden Hygienekonzepte ist es nicht möglich, eine Veranstaltung dieser Art durchzuführen. 

Der Landesjagdverband Rheinland Pfalz informiert Sie hier über Gesellschaftsjagden unter Coronabedingungen

Siehe Button  " mehr erfahren"    PDF zum downloaden 

Waffenregister ID

Mit dem 01. September 2020 werden neue Regelungen der Europäischen Feuerwaffenrichtline ins Deutsche Waffenrecht überführt


 Was ist die NWR- ID?

Die NWR-ID ist eine unverwechselbare technische Identifikationsnummer (ID) des NWR. Sie wird einmalig zur technischen Beschreibung von Daten vergeben, die im NWR gespeichert sind, unter anderem für Daten zu Personen, Erlaubnissen bzw. Erlaubnisdokumente und Waffen / Waffentei- len (wesentliche Teile). Die NWR-ID gewährleistet die eindeutige Identifikation und Zuordnung der Daten im NWR.

Zusammensetzung der NWR-ID

Die NWR-ID besteht aus einer 21-stelligen Buchstaben- und Ziffernfolge. Der erste Buchstabe beschreibt die Art der NWR-ID

   

P = natürliche Person
F = nicht natürliche Person
E = Erlaubnis
W = Waffe
T = Waffenteil (wesentliche Teile


Beispiel:


der ID :   E
Datum :  2019-09-20
7stelliger laufenden Tageszähler:   1234567
Prüfziffer:  M

Voraussetzung der elektronischen Anzeigen über die Kopfstelle

Die gewerblichen Waffenhersteller und Waffenhändler werden gesetzlich verpflichtet, ihre Ge- schäftsvorfälle (zum Beispiel Erwerb oder Überlassung) elektronisch über die sog. Kopfstelle abzugeben. Die Anzeigen werden von der Kopfstelle automatisiert entgegengenommen, an das NWR weitergeleitet und dort gespeichert. Um bei dieser automatisierten Datenverarbeitung die eindeutige Identifikation und Zuordnung der Daten sicherzustellen, haben die gewerblichen Waf- fenhersteller und Waffenhändler bei der Anzeige jeweils die NWR-IDs der betroffenen Person, der Erlaubnis, der Waffe und der wesentlichen Teile anzugeben. Mit Hilfe der NWR-ID wird ge- währleistet, dass die angezeigten Daten den richtigen Daten im NWR zugeordnet werden.

Bei jeder Anzeige sind folgende NWR-IDs anzugeben:

  •   Ihre eigene Personen-NWR-ID (P oder F),
  •   Ihre eigene Erlaubnis-NWR-ID und
  •   die NWR-ID der Waffe/des Waffenteils, die Gegenstand der Anzeige ist.
  • Besitzwechsel
    Bei der Anzeige eines Besitzwechsels sind zusätzlich die NWR-IDs des Geschäftspartners (Er- werber/Überlasser) anzugeben (Personen-NWR-ID und Erlaubnis-NWR-ID).
  • Beispiel: Ein gewerblicher Waffenhändler überlässt eine Waffe an einen privaten Waffenbesitzer. In der Überlassungsanzeige sind anzugeben:
  •   Personen- und Erlaubnis-NWR-ID des gewerblichen Waffenhändlers (Überlassender),
  •   Personen- und Erlaubnis-NWR-ID des privaten Waffenbesitzers (Erwerber) und

         Waffen-NWR-ID.
Durch die Angabe der NWR-IDs wird sichergestellt, dass in der Überlassungsmeldung auf die richtige Waffe Bezug genommen wird und das NWR die richtige Waffe dem richtigen Erwerber zuordnet.

Ausnahme:
Sind Erwerber oder Waffe/wesentliches Teil nicht im NWR registriert, sind nicht die NWR-IDs anzugeben, sondern die Klardaten. Dies ist zum Beispiel bei einem Ersterwerb durch einen Jung- jäger der Fall.

Bekanntgabe der NWR-IDs
Die NWR-IDs werden von der zuständigen Waffenbehörde jeweils gegenüber der betroffenen

Person bekanntgegeben.

  •   Bekanntgabe an gewerbliche Waffenhersteller oder Waffenhändler Sie erhalten Personen- und Erlaubnis-NWR-IDs
  • bei der Registrierung für die Nutzung der NWR-Kopfstelle UND/ODER
    auf Anfrage bei ihrer zuständigen Waffenbehörde.
  •   Bekanntgabe an private Waffenbesitzer beim nächsten Besuch der Waffenbehörde
  • Personen- und Erlaubnis-NWR-IDs:
     Eindruck in die Erlaubnisdokumente (WBK) Vorteil: Beide IDs sind immer
  • sofort im Erlaubnisdokument verfügbar!
  • UND/ODER
     Ausdruck Stammdatenblatt.
  • Waffen-/Waffenteil-NWR-IDs: Ausdruck Stammdatenblatt. Hinweise zur Bekanntgabe für die Waffenbehörden

Beispiele des Eindrucks von Personen- und Erlaubnis-NWR-IDs in das Erlaubnisdokument
oder


   

Beispiel eines Stammdatenblattes (Druckfunktion wird von den ÖWS-Herstellern bereitgestellt):

Für die Weitergabe der NWR-IDs an die Geschäftspartner sind die gewerblichen Waffenhändler und privaten Waffenbesitzer eigenständig verantwortlich.




......Informationen Waffen ID Nr. 1

Download siehe Button 

......Informationen zur Waffen ID Nr. 2

Download siehe Button PDF


Aktuelles zum Schießstand

An alle Schießstandnutzer!
Wir weisen darauf hin, dass die geltenden Corona-Regeln bei Besuchen auf dem Schießstand dringend einzuhalten sind.
Es gilt Folgendes:
• Beim Betreten des Kugelstandes ist ein Mund- Nasenschutz zu tragen • Der Mindestabstand von 1,5 Meter ist zwingend einzuhalten
• Die Schießstandhütte ist nur einzeln zu betreten
• Den Weisungen des Schießstandpersonals ist Folge zu leisten
Ferner bitten wir darum, auf dem Kugelstandgelände nicht mehr zu rauchen.
Sollte es zu Wartezeiten kommen, kann das Vorgelände oder der überdachte Bereich einschließlich der Sitzbänke genutzt werden.
Insbesondere möchten wir nochmal erinnern, dass bei der An- und Abfahrt zum/vom Schießstandgelände max. 30 km/h durch das Wohngebiet gefahren werden dürfen.
Wir hoffen, dass wir mit Rücksicht und Besonnenheit aller Nutzer weiterhin das Angebot „Schießstand“ aufrechterhalten können.
Vielen Dank
Angela Warkentin Vorsitzende

Welpen Kurs

 zur Ausbildung junger Jagdhunde und jagdlicher Frühprägung in Vorbereitung auf Anlage und spätere jagdliche Brauchbarkeit für Jagdhundeprüfungen
 in Zusammenarbeit mit der Kreisgruppe Rhein-Lahn
Am Beginn einer solchen Kursstunde steht  das freie Spielen, bei dem Sozialkontakte und typische Verhaltensweisen gegenüber Artgenossen gefestigt werden. Das Lernen von einfachen Lektionen erfolgt daraufhin spielerisch und ohne Zwang. Natürlich wird darauf geachtet, die  noch jungen Hunde  nicht zu überfordern und die Übungseinheiten  entsprechend kurz zu halten.
Nicht nur Gehorsam und Sozialverhalten werden den Welpen in dem Kurs vermittelt, auch erste Bekanntschaften mit Nasenarbeit (Futterschleppen), Bringfreude (Apport), Wasserfreudigkeit und Gewöhnung an Schussknall sind Bestandteil des Kurses.
Der Kurs findet einmal in der Woche statt und erstreckt sich über acht Unterrichtseinheiten.
Kursbeginn ist der      08. August 2020
Voraussetzung sind mindestens 5 Teilnehmer!
Anzugeben sind: vollständige Adresse mit Telefon und Email des Hundeführers. Vom Hund werden folgende Daten benötigt: Name, Rasse,  Chip-Nr., Wurfdatum und Geschlecht. Eine Kopie des gültigen Impfpasses (incl. gültigem Tollwutschutzimpfungsnachweis) ist beizulegen. Zugelassen sind alle Jagdhunde deren Elterntiere einer von JGHV anerkannten oder zugelassenen Rasse angehören.
Die Gebühr für den Kurs auf Anfrage. Eine Bestätigung und weitere Daten erfolgen rechtzeitig nach Eingang der Anmeldung.
Der Kurs ist auf 15 Hunde beschränkt.
Anmeldungen bitte nur schriftlich bis zum 01.08.2020  an Astrid Brozio, In der Esch 5, 56340 Osterspai, E-Mail  Krabbelgruppe-4Pfoten@gmx.net, Handy 0157 367 384 26 (ab 17 Uhr).

Claus Krämer , Hundeobmann


Jagdausübung in der Corona-Krise ist legitim!

2. April 2020

Jagd ist auch in der Zeit Corona-Krise notwendig. Dieser Standpunkt des LJV, wird durch ein mit dem Gesundheitsministerium abgestimmtes Schreiben der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken bestätigt!
 

Mit dem nun vorliegendem Schreiben, ist die Jagdausübung von Seiten des Ministeriums weiterhin legitimiert.

Trotzdem müssen die Vorgaben der am 23. März 2020 veröffentlichten 3. Corona-Verordnung (3. CoBeLVO) auch bei der Jagdausübung befolgt werden.

Deshalb hat der LJV seinerseits die Maßgaben der o.g. Verordnung mit Blick auf die Auswirkungen für die jagdliche Praxis überprüft. Für uns Jägerinnen und Jäger sind dabei zwei Grundsätze von besonderer Bedeutung:

  1. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Ausnahmen davon gelten nur für Angehörige des eigenen Hausstands, die im gleichen Haushalt leben.
  2. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur mit maximal zwei Personen oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

Nach den vorgenannten Regeln dürfen Jägerinnen und Jäger somit allein, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands die Jagd und damit verbundene Tätigkeiten weiter ausüben.

Was dürfen wir Jägerinnen und Jäger im Einzelnen nach diesen Grundregeln noch im Rahmen des Jagdbetriebes tun?

A ) Revierarbeiten?

  • Alleinarbeit – ja (z. B. Kontrollgänge, Reviergänge, Ausbringen von Salzlecken, Kirren, Freischneiden, Arbeiten an Jagdeinrichtungen unter Beachtung anderer Sicherheitsmaßgaben, insbesondere der SVLFG [keine Alleinarbeit mit der Motorsäge]).
  • Gruppenarbeit – nein; erlaubte Ausnahme: Mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands.
  • Wildäcker anlegen, Wildschadensbehebung im Grünland – ja, sofern allein gearbeitet wird; erlaubte Ausnahme: Mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands.

B) Jagdausübung?

  • Einzeljagd – ja.
  • Jagd in Begleitung – nein; erlaubte Ausnahme: Mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands.
  • Gemeinschaftsjagd (i. Sinne von Gesellschaftsjagd nach §17a LJG) – nein
  • Sammelansitz – ja, sofern Sie sich telefonisch oder per Messenger abstimmen, einzeln anfahren, einzeln ansitzen, einzeln Wild bergen, versorgen und abtransportieren (max. mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands), und auf persönliche Treffen nach der Jagd verzichten.
  • An- und Einschießen von Waffen im Revier – ja, sofern alleine und im Rahmen des gesetzlichen Rahmens. Erlaubte Ausnahme: Mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands. Schießstände sind nach § 1 Abs. 1 Satz 7 der 3. CoBeLVO geschlossen.

C) Wildunfälle?

  • Nachsuchen und Bergen von verunfalltem Wild – ja, unter Beachtung der Mindestabstände (1.5 m) zu anderen Personen.
  • Treffen mit Unfallbeteiligten und/oder Polizei an der Unfallstelle – ja, aber nach polizeilicher Anordnung und unter Beachtung des Sicherheitsabstandes.

 D) Hundearbeit/Hundeausbildung?

  • Hundeausbildung – ja, sofern Hundeführer und Hund alleine sind. Erlaubte Ausnahme: Mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands.
  • Hundeschulen, Hundeführerlehrgänge – nein.
  • Verbandsprüfungen – zunächst für die Frühjahrsprüfungen bitte die aktuellen Empfehlungen des JGHV beachten: https://www.jghv.de/index.php/240-corona-die-welt-steht-still

E) Wildbretverarbeitung/Wildbretvermarktung?

  • Aufbrechen/Zerwirken – ja, unter Beachtung der Hygienevorschriften.
  • Anliefern an Metzgereien – ja, aber Mindestabstand (1,5 m) beachten.
  • Direktvermarkten von Wildbret – ja, aber Mindestabstand (1,5 m) beachten.

 F) Wild- und Jagdschadenstermine?

  • Gemeinsamer Termin am Schadensort nach § 43 LJG – ja, aber individuelle und einvernehmliche Vorababsprache nötig, damit Höchstteilnehmerzahl nicht überschritten wird.

G) Gesellige Treffen?

  • Versammlungen jedweder Art – nein!

Die vorgenannten Regelungen geben den aktuellen Stand wieder und beziehen sich auf das Land Rheinland-Pfalz. Bitte beachten Sie mögliche weiterreichende örtliche Restriktionen!

Für den Fall, dass das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie andere Maßgaben aus den Beschlüssen der Bundeskanzlerin für die Jagd herleitet oder zukünftig andere coronabedingte Restriktionen erlässt, werden wir Sie schnellstmöglich informieren. 

Bitte halten Sie sich strikt an die Vorgaben von Bund, Land und Ihren örtlichen Gesundheitsbehörden. Im Zweifelsfall wählen Sie bitte immer die sichere Option! Auch und gerade in Zeiten von Corona gilt der alte jagdliche Grundsatz: Sicherheit geht vor!


Jagd ist trotz Corona-Krise notwendig

19. März 2020

Die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest macht Jagd notwendig, erklärt der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. (LJV) in einem Schreiben an die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken. Jäger müssen von Einschränkungen wie Ausgangssperren ausgenommen sein. Sonst drohen zudem Ernteausfälle durch Wildtiere. Die Jagd hilft der Landwirtschaft und damit einer systemrelevanten Daseinsvorsorge.

Das Corona-Virus legt immer weitere Teile des öffentlichen Lebens lahm. In einem Brief an Umweltministerin Ulrike Höfken hat LJV-Präsident Dieter Mahr deutlich gemacht, dass Jäger wegen ihrer gesellschaftlich relevanten Aufgaben generell von weitergehenden Beschränkungen ausgenommen werden müssen. „Wir bitten darum, Jäger generell von weitgehenden Beschränkungen wie einer Ausgangssperre zu befreien. Beispielsweise muss die wichtige Arbeit der Jäger im Kampf gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) weiterhin möglich sein“, so Mahr. Diese ist nur noch wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Eine Verbreitung der Tierseuche hätte gravierende wirtschaftliche Folgen für die rheinland-pfälzische Landwirtschaft. Das Friedrich-Loeffler-Institut stuft das Risiko eines Eintrags der Seuche durch Wildschweine aus Westpolen und Belgien als hoch ein.

Der LJV-Brief ging auch an Innenminister Roger Lewentz und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Darin erläutert der Verband, dass das Infektionsrisiko für Jäger bei einer Einzeljagd vom Hochsitz aus extrem gering ist. Diese Form der Jagd ist beginnend mit der Aussaat von Sommerkulturen enorm wichtig. Wildschweine und andere Wildtiere würden sonst große Schäden in Mais und Getreide verursachen. Gravierende Ernteausfälle wären die Folge. Jäger tragen unmittelbar zur systemrelevanten Daseinsvorsorge bei, indem sie Wildschäden auf Wiesen und Feldern verhindern.

Auch aus Tierschutzgründen ist die Nachsuche mit Jagdhunden nach Wildunfällen regelmäßig erforderlich. Statistisch passiert alle zweieinhalb Minuten ein Wildunfall in Deutschland.

Wir werden Sie über die weiteren Entwicklungen informieren.


  • Hegeschau des Hegerings Diez am 7.3.2020 in Heistenbach

Stärkster Bock der Hegeschau aus dem Revier Forstgut Dörnberg

Waffenrechtsänderung und Verlängerung des Jagdscheines

28. Februar 2020

Nach § 17 Abs. 1 Satz 2 BJagdG darf ein Jagdschein, der auch zum Waffenbesitz berechtigt, nur erteilt werden, wenn die waffenrechtliche Zuverlässigkeit oder persönliche Eignung nach § 5 und § 6 Waffengesetz vorliegt. Am 19. Februar 2020 wurde das 3. Waffenrechtsänderungsgesetz im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Am 20. Februar 2020 sind die ersten Änderungen bereits in Kraft getreten. Das hat zur Konsequenz, dass von einer waffenrechtlichen Zuverlässigkeit jetzt bei Personen nicht ausgegangen werden darf, die Mitglied in einer Vereinigung waren, deren Aktivitäten gegen die verfassungsmäßige Ordnung der Bundesrepublik gerichtet sind oder die eine solche Vereinigung unterstützt haben. Seit dem 20. Februar 2020 ist es also wegen des Regelungszusammenhangs des § 17 Abs. 1 Satz 2 BJagdG i.V. mit § 5 Abs. 2 Nr. 3 Buchst. b) und c) WaffG erforderlich, dass bei Erteilung eines Jagdscheins sicher ist, dass der Jagdscheininhaber nicht zu dieser Personengruppe gehört.
Für die Sicherheitsbehörden besteht jetzt die Herausforderung, die erforderliche Abfrage, die in einer Vielzahl von Fällen zu erfolgen hat, durchzuführen. 

Klaus Nieding, der Justiziar des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz hat sich mit diesem Problem auseinandergesetzt. Klicken Sie auf nachfolgenden Button, um den gesamten Text angezeigt zu bekommen.


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