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Hinweise des Veterinäramts 

.....über Afrikanische Schweinepest 
.....über Prämien zur ASP
.....über Tollwut
.....über Staupe und Leptospirose
.....über die Hasenpest (Tularämie)
.....und die Trichinenproben-Schulungen




Kitzrettungsteam ist gestartet !

Drohne rettet Wildtiere – Helfer und Unterstützer gesucht

Die Mähsaison steht an – und damit auch wieder die Aufgabe, Wildtiere vor dem Mähtod zu bewahren. Obwohl viele Jagdpächter Vergrämungsmethoden, wie Lärm, optische Stör-Reize oder das Durchgehen der Flächen zum Teil mit Hunden in Kooperation mit Landwirten durchführen, sterben dennoch allein um die 100 000 Kitze in Deutschland jährlich bei der Futterernte. Denn viele Jungtiere verhalten sich still und verlassen sich auf ihre Tarnung.  

Um Wildtiere jetzt noch besser in Futterflächen schützen zu können, hat die Kreisgruppe der Jäger im Rhein-Lahn-Kreis in moderne Technik investiert. Eine Drohne, die mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist, kann aus der Luft in den Flächen versteckte Tiere aufspüren, wenn sich ihre Körpertemperatur von der Umgebung abhebt. 
Der Bettendorfer Daniel Bröder, ein versierter Jäger, der sich seit neun Jahren aktiv für die Kitzrettung einsetzt, hat sich in die neue Technik eingearbeitet und den für die Handhabung notwendigen Drohnenschein gemacht. Doch diese Methode braucht neben dem Drohnenpilot auch Bodenpersonal aus ein bis zwei Läufern, das die ausgekundschafteten Wildtiere in Sicherheit bringt. 

Deswegen hat sich Bröder zu einer Übung Ende April mit ersten Freiwilligen getroffen, um sie für die Wildtierrettung fit zu machen. So werden Kitze etwa in Körben gesichert oder – möglichst ohne sie mit Menschengeruch zu überdecken -  an einen sicheren Ort getragen. Bröders Ziel ist, möglichst viele Wildtiere zu retten, weitere Freiwillige hierfür zu aktivieren und Landwirte auf die neue Suchhilfe aus der Luft hinzuweisen. 

Damit das Drohnenteam von den Mähflächen erfährt, setzt sich im Idealfall der Landwirt mit dem ansässigen Revierjäger in Verbindung, der wiederum mit Bröder in Kontakt tritt. Flächenbesitzer,- nutzer oder ein Vertreter muss während der  Tiersuche anwesend sein. Um die Einsatzfähigkeit zu optimieren, haben mehrere Drohnenflieger den Rhein-Lahn-Kreis in Bearbeitungsgebiete unterteilt. Das Team von Bröder übernimmt in dieser Saison die Wildtiersuche in Mähflächen der Verbandsgemeinden Nastätten und Loreley.  

Wer im Drohnenteam bei der Wildtierrettung mitarbeiten möchte, kann sich bei Daniel Bröder melden unter kitzrettung-kreisgruppe-rhein-lahn@web.de. 

Geeignet sind Freiwillige, wenn sie schon mit Wildtieren Erfahrungen – im Idealfall einen Jagdschein – haben. Sie sollten gut zu Fuß und körperlich belastbar sein. Da die Sucharbeit bei Morgendämmerung (4 bis 5 Uhr)  beginnt, werden  Frühaufsteher gebraucht, besonders diejenigen, die wochentags Zeit haben. Wer sich die Arbeit des Drohnenpiloten zutraut, sollte über den kleinen Drohnenschein verfügen und aus Versicherungsgründen Mitglied im Landesjagdverband sein.  

Für die Rettung der Wildtiere arbeitet das Suchteam ehrenamtlich in seiner Freizeit. Tierfreunde können hierbei unterstützen, indem sie  spenden….
Konto der Kreisgruppe – mit Stichwort Wildrettung bei der Naspa, IBAN: DE03 5105 0015 0630 0055 15, 
BIC: NASS55XXX 

 







Kitzrettung Rheingau-Taunus e.V.

Informationen und Unterstützung zur Kitzrettung findet Ihr auf der Webseite