„Waidmannsheil“ für 18 frischgebackene Jungjäger

Von Juli bis Mai zweimal pro Woche in den abendlichen Lehrgang, am Wochenende die Schießausbildung, ungezählte Reviergänge und Jagden mit dem jagdlichen Mentor und ein Naturschutzeinsatz bei Wind und Wetter lagen hinter den Jungjägeranwärtern, als sie sich endlich der Jägerprüfung unter Vorsitz von Kreisjagdmeister Rüdiger Klotz stellen durften. Doch diese hat ihnen noch einmal alles abverlangt: Leider fiel ein Prüfling beim Schrotschießen durch. Die Bedingungen im Schießen mit der Büchse und dem Revolver konnten alle Verbliebenen erfüllen. Die schriftliche Beantwortung der 120 Fragen aus sechs Fachgebieten fiel zur Zufriedenheit der Prüfer aus. Letztlich blieb nur noch die mündlich-praktische Prüfung, bei der noch einmal auf Herz und Nieren geprüft wurde. Alle Kandidaten meisterten letztlich die Anforderungen. Nach diesem Prüfungsmarathon waren nicht nur die Prüflinge erschöpft aber glücklich, sondern auch ihre Prüfer.
Unterm Strich blieb die gemeinsame Freude über das bestandene „Grüne Abitur“. Bei der Übergabe der Prüfungszeugnisse auf dem Grillplatz im Jammertal betonte Kreisjagdmeister Klotz noch einmal, dass jetzt das lebenslange Lernen und der Einsatz für Natur und insbesondere das Wild erst beginne. „Ihr steht im Spannungsfeld von Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz und Öffentlichkeit. Seid euch jederzeit bewusst: Ihr seid jetzt die Anwälte der euch anvertrauten Natur und des Wildes. Jagen bedeutet Verantwortung aber auch unendliche Freude und Erfüllung!“
Den ersten Jagdschein lösen dürfen Dino Burkhart, Anton Federowitz, Martina Groh, Markus Hemp, Constantin Hofmann, Corinna Klingbeil, Norman Kratz, Jannik Kröck, Patrick Neidhöfer, Tanja Nilsson, Nicole Paquet-Singhof, Andreas Rundt, Mario Schöffler, Galina Spedt, Andre Stoll, Christian Trach, Markus Wallisch, Simon Zitzen.
 
 
BU:
Große Freude der Prüflinge im Kreise ihrer Prüfer und Ausbilder.              Foto: Kt